Digital- oder Analogkamera – wo liegt der Unterschied?
50605
single,single-post,postid-50605,single-format-standard,eltd-core-1.0.3,ajax_fade,page_not_loaded,,borderland-ver-1.8.1, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,paspartu_enabled,paspartu_on_bottom_fixed,wpb-js-composer js-comp-ver-4.9.1,vc_responsive
Digital- oder Analogkamera - was ist zu empfehlen?

Digital- oder Analogkamera – wo liegt der Unterschied?

Seit es Digitalkameras gibt, sind Fotos nicht mehr wegzudenken. Ob als Geschenk in einem Fotobuch oder auf der eigenen Pinnwand, sie sind definitiv ein schöner Anblick. Sind die Fotos gelungen, hinterfragt kaum einer, ob sie mit einer analogen oder einer digitalen Kamera erzeugt wurden. Doch da gibt es so einige Unterschiede, die beim Kauf einer Kamera beachtet werden sollten.

 

Warum wird die Analogkamera nicht mehr so häufig genutzt?


Der Grund ist klar: Bei analoger Fotografie passieren Laien gern mal Missgeschicke, kein Film in der Kamera, schlechte Belichtung oder unscharfe Bilder. Da wir uns die Bilder vorher nicht anschauen können, sehen wir erst bei der Abholung der entwickelten Fotos, ob alles stimmig ist. Sind Fehler vorhanden, können wir diese nicht mehr beheben. Mit einer Digitalkamera ist es einfacher, ein Foto wird gemacht, vorausgesetzt der Akku ist geladen, und sofort in Augenschein genommen. Ist das Foto nicht so geworden wie gewollt, wird es einfach gelöscht und wiederholt. Außerdem kostet das Foto keinen Film – es können also beliebig viele „geschossen“ und die Besten am Computer aussortiert werden. Spannend wird es aber vorallem bei den vielen Möglichkeiten der Bearbeitung! Ist die Nase von Hans Peter zu lang? Kein Problem, wird retuschiert. Ein Ellenbogen zu viel auf dem Bild? Macht nichts, wird abgeschnitten. Erfolg auf der ganzen Linie.

 

Hat die digitale Fotografie auch Nachteile?


Natürlich gibt es bei den Digitalkameras große qualitative Unterschiede – das ist bei den Analogen nicht anders. So werden bei hochwertigen Digitalkameras wesentlich mehr automatische Funktionen genutzt, doch für den Hobbyfotografen reicht die gewöhnliche Ausstattung aus. Auch diese hat bereits Möglichkeiten, die Bearbeitung von roten Augen, das Hinzufügen oder Entfernen von Licht und Helligkeit oder das Spiel mit der Schärfe und Unschärfe. Ein großer Vorteil der Digitalkamera ist die sofortige Auswahl der Bilder. Manchmal muss es schnell gehen und das Foto soll gleich verschickt werden. Man denke nur an Reporter, wo der Vorteil unschätzbar groß ist. Durch die Tatsache, dass eine analoge Kamera ein Film benötigt (mit höchstens 36 Fotos), konnte analog quantitativ nicht so viel liefern wie digital. Hier kann bis zu einer sehr großen Speicherkapazität eine Serie „geschossen“ werden, aus der sich dann jede Sekunde eines Gesichtsausdrucks nachvollziehen lässt. Auch das Fotografieren in der Nähe ist einfacher geworden. Es können schon ab einem geringen Abstand gestochen scharfe Bilder abgeliefert werden.

Ein weiterer Vorteil ist die Archivierung. Denn die Speichermöglichkeiten sind fast unendlich. Und auch die Präsentation ist erheblich einfacher. Schnell sind die Bilder mit Laptop oder Beamer bereit, einem größeren Publikum vorgeführt zu werden.

 

Was spricht für eine analoge Kamera?


Mal davon abgesehen, dass die analoge Kamera für den Künstler sehr im Kommen ist, lieben auch professionelle Fotografen die analoge Fotografie nach wie vor. Daher schauen wir mal näher hin:

Experten sagen, dass im Kleinformatbereich (24x36mm) die analoge Fotografie nicht mehr zu empfehlen ist. Zu befürchten ist auch, dass die Entwicklung der Filme heute nicht mehr so professionell gemacht wird. Häufig werden die Negative einfach nur eingescannt und auf Fotopapier ausgedruckt.

Eine Chance bleibt der analogen Fotografie aber – nämlich die Mittelformat-und Großformatfotografie (6x6cm, 6x9cm, etc.), diese vor allem im Schwarz-Weiß-Bereich. Eine Bildpräsentation hat ebenfalls Vorteile, denn ein Dia (4×5″ oder 8×10″) auf einem Leuchtpult punktet mit hoher Brillanz, einem umfangreichen Tonwertumfang, sowie toller Schärfe. Das dürfte jeden überzeugen. Nach der Digitalisierung der Fotos stehen alle Möglichkeiten der Bildpräsentation zur Verfügung (Fotobazug, Computer, Beamer, etc.)

Eine weitere Frage sei in puncto Haltbarkeit erlaubt. Denn wer weiß schon heute, wie lange digitale Dateien wirklich halten? Schwarz-Weiß-Negative dagegen sind auf alle Fälle für viele Jahrzehnte gemacht. Sie werden auch in 50 oder 60 Jahren noch angesehen werden können.

Sicher wirst Du Dir eine eigene Meinung gebildet haben und bist du ein Hobbyfotograf, der gern die Familienfeier, die Haustiere und den Schwimmausflug fotografiert, bist du digital auf alle Fälle gut ausgerüstet. Möchtest Du Dir aber auch die etwas ältere und andere Art der Fotografie aneignen wollen, oder Dich tiefer mit der Materie der Fotografie beschäftigen, solltest Du auch mal die analogen Kamera in der Hand halten. Sie haben ihren Platz und werden ihn wohl vorerst auch behalten – selbst wenn sie aus dem täglichen Straßenbild der Touristen allmählich verschwindet.

 
Solltest Du Dich für eine Digitalkamera entscheiden, gibt es auch hier verschiedene Kameratypen, über die Du Dich vor dem Kauf informieren solltest. Hier ist ein kleiner Überblick:
DIGITALKAMERA: WELCHER KAMERATYP PASST ZU MIR?

Keine Kommentare

Einen Kommentar posten

(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){ (i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o), m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m) })(window,document,'script','https://www.google-analytics.com/analytics.js','ga'); ga('create', 'UA-75333894-1', 'auto'); ga('send', 'pageview');