Wonderspot Story

Marina Michaelis WonderspotHinter Wonderspot steckt die Gründerin Marina Michaelis. Seit 2017 gestaltet sie liebevolle Schreibwaren und Alltagshelfer im DIY Stil, die den Tag der Organisationstalente und Chaoten verschönern, zum Austoben verleiten und eine Menge kreativen Raum bieten.

Die Gründerin von Wonderspot: Marina Michaelis

ist im zarten Alter von 28 Jahren (Jahrgang 1990). Sie hat russische Wurzeln und lebt derzeit in Hamburg. An der Hamburger Akademie studierte sie von 2013 bis 2017 Kommunikationsdesign und Art Direction. Bereits während ihres Studiums konnte sie erste gute und schlechte Erfahrungen als selbstständige Grafik- und Mediendesignerin sammeln.

Während ihrer Zeit als Selbstständige kam im Jahr 2015 die Idee, „Wonderspot“ zu gründen, zu allererst nur als Dienstleistungsfirma im Designbereich. Nebenbei sollte Wonderspot auch für einen eigenen Blog verwendet werden. Doch dies war noch lange nicht alles, was Marina tat. Gleichzeitig arbeitete sie mit vielen Kunden zusammen und verwirklichte alle deren Vorstellungen im Design-Bereich: Von Corporate Design über Editorial Design und Fotografie bis hin zum Webdesign war alles querbeet vertreten. Diese Aufgaben machten der gebürtigen Russin Spaß. Daneben nahm sie einen Vollzeitjob als Visual Designerin im E-Commerce-Business an. Diesem geht sie seit 2016 nach. Da Marina schon immer den Wunsch hegte, nur für sich selbst kreativ zu sein, hängte sie nach dem Studium im Jahr 2017 die Arbeit mit den Kunden an den Nagel. Ihre Liebe zum Papier und zu allen Dingen, die in der Hand haltbar sind – trotz digitaler Zukunft – zeichnen die Gründerin aus. Das ist kein Wunder, da sie schon immer im kreativen Bereich tätig war. Egal, ob es sich dabei um das Zeichnen, Malen oder Dekorieren handelt. Marina blühte in allen kreativen Aufgaben förmlich auf. Sie beschreibt sich selbst als überorganisiert und chaotisch zugleich. Deshalb werden wohl täglich einige Notizblöcke und viele Seiten Papier benötigt. Marina steht zu ihrem Motto „Weniger ist mehr“. Ihre Detailliebe und die Liebe zu Pastelltönen spiegeln sich in ihren Produkten wieder. Dabei ist das Design stets sehr schlicht gehalten, minimalistisch und vor allem puristisch.

Über die Entstehung von Wonderspot

Alles begann im Jahr 2017. Marina Michaelis hatte die Idee, sich selbst einen Kalender nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Fehlen durften hierbei weder ein Kalendarium noch die Möglichkeit, viele Notizen aufschreiben zu können. Begonnen hat sie nun, die Idee mittels eines Ringbuches mit einzelnen Blättern zum Hinzuheften in die Tat umzusetzen. Dadurch entstand ein Kalender nur mit Seiten, die wirklich benötigt werden – Nicht mehr aber auch nicht weniger. Ganze sechs Monate dauerte hierzu die Vorbereitungszeit, ehe die Kickstarter Kampagne gestartet wurde. Alleine war die Idee auf keinen Fall finanzierbar. Leider entpuppte sich die Kickstarter Kampagne, mit ganzen zwei Monaten Laufzeit, als ein Flopp. Ihre Idee des Kalenders in Verbindung mit einem Lebensplaner blieb trotzdem bestehen. Deswegen entschied sich Marina dazu, ihr Projekt nicht aufzugeben, sondern es aus eigener Tasche zu finanzieren. Sie hatte die Idee des Ringbuchkalenders als Grundlage beiseitegeschoben und schwenkte auf einen gebundenen Buchkalender um. Ihr Hauptmotiv war: einfach anfangen und nicht aufgeben.

Während der Gestaltungsphase in den darauffolgenden Monaten begeisterte Marina mit ihrer Idee und ihrem Enthusiasmus viele Freunde und Bekannte. Deswegen wurde der Kalender schlussendlich viel allgemeiner gestaltet und startete mit ganzen 150 Bestellungen in den Verkauf. Tatsächlich reichten diese nicht annähernd aus, sodass sogar noch welche nachbestellt wurden! 2018 wurde die Produktpallette mit Digital Planer, Notizblöcken und -büchern, Postkarten, Poster, Schreibtischunterlagen, Tassen und vielem mehr erweitert. Das Einzigartige daran lag in der Finanzierung. Michaelis finanzierte alles aus eigener Tasche, dem sogenannten Bootstraping. Obwohl sie einen Vollzeitjob hatte, erledigte sie alle Aufgaben selbst: Versand, Verpackung, Fullfillment, Marketing, Webdesign, Fotos und dergleichen. Hinzu kamen leider noch die ersten negativen Erfahrungen im Druckbereich. Der erste Druck des Kalenders ging schief. Dies bedeutete, dass er nachkorrigiert werden musste, obwohl sich der Kalender bereits im Verkauf befand. An das Aufgeben dachte die Gründerin trotzdem noch lange nicht. Bis heute ist der Wonder Planer das Hauptprodukt der Firma. In 2018 wurde die Auflage aufgrund der hohen Nachfrage sogar verdoppelt. Dies macht sich bereits an dem sehr guten und positiven Feedback der Kunden bemerkbar. Offiziell kam es schließlich im Oktober 2017 zur Gründung von Wonderspot als Start Up Unternehmen. Seitdem war Wonderspot kein Blog mehr, sondern ein Shop mit den ersten Schreibwaren und dem allerersten Kalender „Wonder Planer“. Marina entschied sich dafür, auch die sozialen Medien wie Instagram für die Vermarktung zu nutzen. Sie bespielte die Kanäle und erzielte damit bereits über 5.000 Follower im ersten Jahr auf Instagram. Wonderspot wächst täglich unter anderem über das Instagram Marketing, aber auch durch Mund zu Mund Propaganda.

Die Bedeutung des Namens

Die Namensgebung des Online Shops war für Marina Michaelis eine Herzensangelegenheit. Für sie hat Wonderspot eine wahre Bedeutung. Sie setzt sich zusammen aus Ort „spot“ und Wunder „wonder“. Also soll Wonderspot ein Ort sein, an dem Wunder passieren. Diesen Ort möchte Michaelis den Nutzern mit Wonderspot zur Verfügung stellen.

Produktsortiment

Mittlerweile hat sich das Produktportfolio enorm erweitert. Zu den Angeboten zählen Schreibwaren, kleine Alltagshelfer, Kalender, Accessoires, Geschenke und Lifestyle-Produkte. Alles, was das Herz eben höher schlagen lässt. Die Uhren stehen aber noch lange nicht still. Derzeit wird fleißig weiterentwickelt. 2019 werden unter anderem ein Travel Planer und ein Wedding Planer realisiert. Um den DIY-Charakter weiter zu stärken, liegt der Fokus auch im Bullet Journaling.

Hierzu die Worte von Gründerin Marina Michaelis: „Meine Mission liegt bei der kreativen Selbstgestaltung der Nutzer, die sich in den Produkten ausleben und austoben können. Dort ist genug Platz für die eigene Kreativität und nur so viel vorgegeben, dass man weiß, wo man anfangen kann. Viele haben nämlich Angst einfach anzufangen und fürchten sich vor einem weißen, leeren Blatt Papier. Diese Angst will ich nehmen, indem ich quasi ein Grundraster vorgebe, aber genug Platz lasse, um sich auszutoben.“